Drucken

Leinölfarben

Leinölfarben

Fertige Farbmischungen

Leinölfarben in 40 traditionellen Standardfarben

Hochdeckend, lichtecht, dauerhaft pflegbar, gesund und umweltfreundlich

Rostschutz und Metall

Leinöl - Rostschutzfarbe ohne Lösemittel für Eisenmetalle

Spezialfarbmischungen nach Kundenwunsch

 
Sonderanfertigung nach genau Ihren Farbvorstellungen

Leinölfarben

Harzfreie, deckende Leinölfarben ohne Lösemittel - Schutz und Schmuck

 

Lichtechte Pigmente werden mit Druck in hochwertiges Leinöl eingerieben, zu verschiedenen Farbtönen verrührt und mit Trockenstoffen streichfähig abgefüllt.

Der hohe Pigmentanteil erklärt das hohe Gewicht und die hohe Deckkraft und den guten Wetterschutz der leinölpro-Farben.

Keine flüchtigen Lösemittel oder billige Füllstofe!!!!

Die deckenden leinölpro-Farben enthalten keinerlei Harze, Lösemittel, Terpene (Terpentin), keine Aromate, Zitrusdestillate (wie Orangenschalenöl), kein Blei, keine Füllstoffe (z.B. Talkum, Kreide oder Cellulose) oder Konservierungsstoffe.

leinölpro-Farben sind daher

  • gesund und umweltfreundlich, 
  • absolut unbedenklich für Mensch und Tier
  • für Naturschutzgebiete und Tierbehausungen geeignet
  • lösen keine Allergien
  • keinerlei Kopfschmerzen,
  • keine Atemwegserkrankungen
  • keine Hautirritationen aus

Dauerhaft pflegbar und preiswert

Heute wissen wir wieder, dass kein Anstrich so dauerhaft, leicht und preiswert zu pflegen ist wie ein Leinölanstrich in handwerklicher Ausführung.

Anstriche mit Leinölfarbe haben sich in ganz Europa selbst unter schwierigsten Witterungsbedingungen seit Jahrhunderten bewährt:

Qualitätvolle Leinölfarben

  • platzen nicht ab sondern sind dauerhaft pflegbar, also nie mehr abschleifen!
  • kann über Jahrzehnte gepflegt werden
  • sind wasserabweisend, aber dampfdiffusionsoffen – eventuell eingedrungene Feuchtigkeit kann wieder ausdunsten.
  • preiswert
  • Leinöl roh: gut 0,1 l/qm= ca. 2€/qm
    3 Anstriche mit Leinölfarbe: zusammen 0,2 l/qm = ca. 10€/ qm
  • Sie eignen sich auch zum Abtönen der Lasuren und Holzschutzmittel.

Pflege:

Harzfreie Leinölfarbe versprödet nicht und platzt daher nicht ab. Sie verkreidet langsam.

Je nach UV-Belastung wird die Fläche alle 3-8 Jahre ganz einfach mit Pinsel oder Lappen mit gekochte Leinöl nachgeölt. Die Farbe sieht wieder aus wie neu!

Sollte ein Neuanstrich nötig werden, kann man den vorhandenen Anstrich ohne Abschleifen überstreichen.

 

Tipps

Nicht maßhaltige Bauteile (Fassaden, Zäune ...) sollten dunkel deckend gestrichen werden; dunkelrote oder dunkelbraune Pigmente bieten den besten Schutz vor der holzabbauenden UV-Strahlung (Vergrauung).

Maßhaltige Holzteile wie Fenster, Außentüren und Wintergärten mit heller deckender Leinölfarbe gegen zu starkes Aufheizen (Spannungen, Rissbildung) durch die Sonne schützen.

Laubhölzer wie Eiche, Robinie oder Kastanie erst streichen wenn die Holzflächen angewittert sind und somit die Gerbsäure und färbenden Holzinhaltsstoffe ausgewaschen sind. Gerbsäure greift auch Eisenmetalle und Zink an. Wo’s drauf ankommt, also Beschläge aus Edelstahl oder Messing verwenden.

• Bei Nadelhölzern die Harzgallen mit Terpentin auswaschen und nach der Leinöl-Grundierung mit dünnflüssigem Schellack abdecken. Kleine Fehlstellen elastisch spachteln, tiefere Risse ausspanen oder auskeilen. Risse zwischen Fachwerkbalken und Gefachen mit elastischem Lehmfugenfüller ausspritzen.

Lärchenholz ist sehr dicht und fest und deshalb zunächst kaum aufnahmefähig. Vom Wetter gegerbtes älteres Lärchenholz kann deckend farbig gestrichen werden. Wer unbedingt frisches Lärchenholz schützen will, sollte nur ölen oder aber ohne Grundierung deckend streichen.

Modifizierte Hölzer ("einheimische Tropenhölzer") können mit Leinölprodukten grundiert und gestrichen werden, sofern sie pH-neutral sind. Bei Belmadur und Accoya ist dies der Fall.

• Der Malgrund muss entstaubt, silikonfrei, pH-neutral und trocken sein: unter 15 % Feuchtigkeitsgehalt, Laubhölzer unter 12 %). Leinöl und Leinölfarbe vertragen sich mit Bläuegrund.
 

Werkzeug und Reinigen

Das A & O für ein feines Ergebnis sind erstklassige Schweineborstenpinsel speziell für Ölfarben, mit denen sehr dünn ausgestrichen werden kann und deren Charakteristikum ein deutlicher Pinselduktus (lebhafter Pinselstrich) ist. Nicht mit Lösemitteln (Terpentin oder Verdünnung) reinigen, sondern während der laufenden Arbeiten einfach in rohes Leinöl hängen und am Ende des gesamten Arbeitsprozesses mit Leinölseife und warmem Wasser auswaschen. Pinsel, Leinöl und Leinölseife gleich mitbestellen.

 

Verarbeitung

Verarbeitungshinweise beachten und Probeantrich anlegen! Wer erstmals mit Leinölfarbe streicht, liest bitte auch das Dokument Leinölfarbe A – Z.

Drinnen reichen manchmal 1 Grundierung mit rohem Leinöl und 2 unverdünnte Farbanstriche; für einen einheitlichen Glanzgrad sind jedoch meist 3 Farbanstriche erforderlich. Mit Faust- oder Rundpinsel gut und kräftig einarbeiten, gleichmäßig in Maserungsrichtung ausstreichen! Dauerndes Lüften ist für das Trocknen unabdingbar! Bei wenig Licht können weiße und sehr helle Farbtöne mit der Zeit etwas nachdunkeln (Dunkelvergilbung). Bei ausreichend Tageslicht werden sie in wenigen Tagen wieder hell.

Draußen am besten bei warmer, trockener Witterung im Schatten streichen; vor Staub, Insekten und Schlagregen schützen. Stets dünn und in Maserrichtung kräftig einarbeiten, am besten mit einem Schweineborsten-Faustpinsel! Je nach Temperatur und Luftfeuchte beträgt die Trockenzeit für Grundierung und Farbanstrich jeweils etwa 2 Tage.
1) Grundierung aus rohem Leinöl dünn aufpinseln; Glanzstellen und Tropfnasen nach einigen Stunden mit trockenem Pinsel verteilen. 2 Tage trocknen lassen.
– Verbretterungen möglichst vor der Montage rundum grundieren, Hirnholz evtl. mehrmals.
2) Erstanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit einem Faust- oder Rundpinsel gut einarbeiten. Die Holzstruktur muss noch deutlich sichtbar bleiben, so als ob Sie eine Lasur aufgetragen hätten! Gut trocknen lassen.
Bei gehobeltem Holz nach dem Trocknen des 1. Farbanstrichs die aufgestellten Holzfasern mit Glättebürste oder gebrauchtem Schleifschwamm brechen.
3) Zwischenanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit Rund- oder Flachpinsel dünn aufbringen und gleichmäßig ausarbeiten. Trocknen lassen; der Anstrich muss durchgängig grifffest sein.
4) Schlussanstrich mit deckender Leinölfarbe ohne Lösemittel mit einem hochwertigen Flachpinsel sorgfältig ausstreichen, wiederum sehr dünn. Dem Schlussanstrich zur Erhöhung der Haltbarkeit und des Glanzes 1 % Standöl beimischen. Trocknen lassen.

Sägeraues Holz: Das trockene Holz einmal mit kalt gepresstem, rohen Leinöl oder mit Timberone unverdünnt grundieren, nach dem Durchtrocknen 1 Farbanstrich. Die Farbe wird dazu mit 10 % gekochtem Leinöl streichfähiger eingestellt. Je nach Wetterbelastung und Verwitterung alle paar Jahre einfach mit einer Bürste und warmem Wasser säubern und nach dem Trocknen wieder drüberstreichen.

 

> Leinölfarbe A-Z

> Volldeklaration

> Sicherheitsdatenblatt

> Werkzeuge reinigen